Stadtkultur Bensheim: Stadtkultur Bensheim
Museum
MUSEUM

Workshops

Ein Schatz aus der Eiszeit

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Dauer: 2 – 2,5 Stunden
Kosten: EUR 60,00 + EUR 3,00 / Person
Schulklassen: EUR 3,00 / Person

Veranstaltungsort: Museum Bensheim, Ausstellung und Seminarraum

Im Museum entdecken wir viele Zeugnisse der frühen Menschen aus der Altsteinzeit. Beispielsweise wurde das Lager eines Neandertalers am Hemsberg entdeckt. Neben den Werkzeugen finden wir dort auch Knochen von Jagdtieren – beispielsweise von Bison, Wollnashorn und Mammut.

Gelang es den frühen Menschen, ein so großes Tier zu erlegen, wurde alles von diesem sinnvoll verwendet: Das Fleisch diente als Nahrung, die Felle wurden zu Kleidung und die Knochen zu Werkzeugen verarbeitet. Doch was passierte beispielsweise mit den Stoßzähnen eines Mammuts?

In diesem Workshop werden wir aus echtem Mammutelfenbein Zierobjekte herstellen, wie es der Homo sapiens sapiens schon vor 40.000 Jahren tat. Ob dabei am Ende das Abbild eines eiszeitlichen Tieres oder ein verzierter Anhänger entsteht, bleibt eurer Phantasie überlassen.

Kalt Schmieden – Heiß Verzieren

Alterempfehlung: ab 6 Jahren geeignet
Dauer: 2 – 2,5 Stunden
Kosten: EUR 60,00 + EUR 2,50 / Person
Schulklassen: EUR 3,00 / Person
Veranstaltungsort: Museum Bensheim, Ausstellung und Seminarraum

Die Sammlung des Museums Bensheim zeigt viele Objekte der vorgeschichtlichen Metallzeiten. So kann man eine aus Blech getriebene Tasse der Bronzezeit sehen, aber auch Schmuck und Werkzeuge der eisenzeitlichen Kelten.

Ist es überhaupt möglich, Metall ohne die Hitze eines Schmiedefeuers zu bearbeiten?

Wir werden aus einfachem Kupferblech eine kunstvolle Schale schmieden, wie die Kelten dies taten. Im Anschluss wird das selbst erzeugte Stück mit der hohen Kunst des Emaillierens, welches bereits von den Römern praktiziert wurde, aufwändig verziert.

Ötzi in Bensheim?

Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Dauer: 2,5 – 3 Stunden
Kosten: EUR 60,00 + EUR 2,50 / Person
Schulklassen: EUR 3,00 / Person
Veranstaltungsort: Museum Bensheim, Ausstellung und Seminarraum

Natürlich war Ötzi nie selbst zu Besuch in Bensheim. Aber trotzdem finden wir im Museum viele Zeugnisse aus der Jungsteinzeit. In den Vitrinen liegen Steinbeile, Keramik und andere alltägliche Gebrauchsgegenstände aus verschiedenen steinzeitlichen Epochen. Durch das Gletschereis haben sich viele Objekte aus Holz und Leder erhalten, die uns in Bensheim leider fehlen, denn wir hatten ja keinen Gletscher! Trotzdem wissen wir ganz genau, dass die Menschen der Jungsteinzeit auch bei uns Kleidung aus Textil und Leder getragen haben.

In unserem Workshop wollen wir einen kleinen Beutel und sogar eine Mütze aus Wildleder herstellen, wie sie die Menschen der Jungsteinzeit trugen. Ob diese Ausrüstung wohl reicht, um wie Ötzi die Alpen zu überqueren?

Von der Euler-Pappe zum eigenen Papier

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Dauer: 2,5 – 3 Stunden
Kosten: EUR 60,00 + EUR 2,50 / Person
Schulklassen: EUR 3,00 / Person
Veranstaltungsort: Museum Bensheim, Ausstellung und Museumshof

Papier begegnet uns an vielen Stellen im Museum: Seien es die mittelalterlichen Dokumente wie die Mainzische Wagordnung von 1514 oder die Lebensmittelmarken aus der Nachkriegszeit. Bis vor kurzem gab es in Bensheim sogar eine große Papierfabrik.

Wie wird Papier eigentlich hergestellt?

Wir benutzen alte Pappe aus der Eulerfabrik, um diese dann zu unserem eigenen Papier zu recyceln – und das sogar mit individuellem Wasserzeichen! Dabei werden wir sehen, wie einfach die Papierherstellung sein kann... und wie schwierig.

Malen wie Leo Grewenig

Leo Grewenig, Zentrales Bild, Öl auf Hartfaserplatte, 1973

Altersempfehlung: ab 10 Jahren geeignet
Dauer: 2 - 3 Stunden
Kosten: EUR 60,00 + EUR 2,50 / Person
Schulklassen: EUR 3,00 / Person
Veranstaltungsort: Museum Bensheim, Ausstellung und Seminarraum

Im Museum sind auch besondere Kunstschätze zu sehen: Es handelt sich dabei um Bilder des Malers Leo Grewenig. Wir wollen uns in einer Führung auf die Spuren seines spannenden Lebensweges begeben. Dieser führt uns von seiner Lehre im elterlichen Malerbetrieb über die Kunsthochschule Kassel bis zum Staatlichen Bauhaus nach Weimar. In diesem Zusammenhang werden das Bauhaus mit seinen Lehrern vorgestellt und die politischen Ereignisse der 1920er und 1930er Jahre zusammengefasst, welche letztendlich mit der Schließung des Bauhauses bis hin zum Mal- und Ausstellungsverbot Grewenigs durch die Nationalsozialisten führten.

Im anschließenden Workshop wollen wir versuchen, den Bauhaus-Gedanken zu begreifen, indem wir allein durch die Vorgabe von Formen und Farben ein eigenes Bild im Stil Leo Grewenigs entstehen lassen – egal ob naturalistisch oder abstrakt.