Lesefestival Bensheim
Lesefestival Bensheim 2011
Das Lesefestival hat mal wieder begeistert
Zum neunten Mal in Folge fand in diesem Jahr das Lesefestival in Bensheim statt, und die literarische Komposition aus bekannten und weniger bekannten Autoren, die sich lesenderweise in Bensheim die Klinke in die Hand gaben, hat wieder eine große Zahl von Zuhörern gelockt. Die „Macher“ des Lesefests, Kulturchef Berthold Mäurer und Projektleiterin Jeanette Giese sind mit dem diesjährigen Ablauf und besten Besucherzahlen vollauf zufrieden. Mehr als das: denn das Lesefestival hat mal wieder begeistert!
Das lag vor allem an der Auswahl der hervorragenden Autoren: allesamt können sie schreiben aber -welch ein Glücksfall- auch vortragen und unterhalten!
Den Literaten-Reigen eröffnete kein geringerer als der Literaturpapst Hellmuth Karasek, der sein Publikum mit seinen Glossen über Gott und auch die Welt zum Schmunzeln bis zu lautem Lachen veranlasste. Auch TV-Börsenmoderator Frank Lehmann, seinen Buchtitel „Über Geld redet man nicht“ wenig Ernst nehmend, plauderte munter aus den Nähkästchen, und entpuppte sich als wahrer Entertainer. Tilman Röhrig beeindruckte mit einer atmosphärisch dichten Lesung aus seinem neuen Roman „Der Sonnenfürst“. Ebenso wie Rolf-Bernhard Essig, seines Zeichens unermüdlicher Jäger des globalen Sprichwortschatzes, der es im Kirchberghäuschen vortrefflich verstand, seine Zuhörer mit Wein-Sprichwörtlichem bei Laune zu halten, natürlich beim Genuß des edlen Rebensaftes.
Ein hochspannendes Highlight war auch in diesem Jahr die beliebte (Alpen-) Kriminacht im brechend vollen Pipapo-Kellertheater. Marc Ritter, stilecht in „Krachledernen“ erschienen, und der energiegeladenen Kurt Palm, den es beim Lesen kaum auf dem Stuhl hielt, begeisterten ihre Zuhörer, abrundet von den musikalisch umrahmenden „Heidi“-Jodlern des Duos „Alpenglühn“.
Den zünftigen Abschluß dieses kontrastreichen Kulturprogramms bildete eine Matinée mit Blasmusi, Bier und Brezn zur Lesung des Wiener Bierbrauers Günther Thömmes, der sein Publikum nach seinen humorigen Geschichten über das Bier und nach Genuß desselbigen beschwingt entließ, beschwingt auch in Vorfreude auf das Jubiläum-Lesefest im nächsten Jahr.
Lesefestival Bensheim 2010
Achtes Lesefestival Bensheim: Wenn Literatur zu Klang wird
„Super!“, „Absolut super!“, „Klasse!!“, „Erstklassig!!!!“, „Hervorragende Veranstaltung!“, „Eine wunderbare Gabe an uns Bürger“, „Wie immer ganz toll, „Erste Sahne!“, „Ich bin restlos begeistert“, „Toll, dass Bensheim so eine Veranstaltung auf die Beine stellt“, „Ein herrliches Event“, „ Ein einmalig attraktives Angebot der Stadt Bensheim“, „Bitte so weitermachen!“....
Soweit nur einige schriftliche Lesepass-Meinungen der Besucher des Lesefestivals im Leseland Hessen, die bestätigen: diese Lesewoche hat sich zu einem Highlight in der Kulturszene Bensheims gemausert und ist dort nicht mehr wegzudenken. Auch im Jahr 2010 waren die für jeden Abend passend ausgesuchten Räume, ob Staatweingut, Kirchberghäuschen oder Pipapo-Kellertheater, stets bis zum letzten Platz gefüllt. Bei allen Lesungen, oder richtiger: Vor-Lesungen. Denn das ganz Besondere am Lesefest ist den Autor des Buches einmal live, lesend und persönlich zu erleben und dabei zu sein, wenn Literatur zu Klang wird. Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren des Lesefestivals, die dieses wunderbare Ereignis erst möglich gemacht haben.
Lesefestival Bensheim 2009
Das verflixte siebte Jahr?
Das war es: ein verflixtes siebtes Jahr, ein verflixt gutes!
Das Lesefestival in Bensheim stellte den Abschluß des großen hessischen Literaturfestivals "Leseland Hessen" dar, das in 25 hessischen Städten und Gemeinden 80 Autorinnen und Autoren präsentierte. Es konnte wieder vergleichsweise höchste Besucherzahlen verzeichnen, so dass ich mich schon heute auf das „verflixte achte Jahr“ freue.
Neun Abendveranstaltungen und zwei Schullesungen boten wieder einmalige Literatur- und Leseerlebnisse aus jedem Genre und für jeden Geschmack. Ja, es wurden keine Kosten und Mühen gescheut das Besondere zu bieten. Mein herzlicher Dank gilt deshalb den Sponsoren, die diese Vielfalt und Qualität erst möglich gemacht haben.
Schriftsteller, wie die große „Lady of Crime“ Ingrid Noll, der bissige Spiegel-Reporter Matthias Matussek und der sympathische Gesundheitsprophet Dr. Grönemeyer gaben sich die Klinke in die Hand.
Bei so manchem Leseabend war das gewollte Zusammenwirken von Wort und Ort zu spüren und sogar zu erschnuppern: im ehemaligen Stall des Weingutes Jäger wurde den bis dato dort lebenden Kühen, mit dem Kuh-Buch von Florian Werner, nun endlich mal ein Denkmal gesetzt. Ebenso gelungen war das Eintauchen in das staubige Kampfgetümmel der Varusschlacht von vor 2000 Jahren in der gemütlichen Atmosphäre des Kirchberghäuschens oder die Kriminacht mit dem Fernsehkommissar Palü alias Jochen Senf, dessen Vortrag mit prachtvoll-sonorem Bass unter die Haut ging.
Abschluß dieser Lesewoche und gleichzeitig persönliches Highlight war die Sonntagsmatinée um Karl May, Winnetou & Co, eine Lesung, wie sie sein sollte: gutgebraut, kurzweilig, witzig mit einem kräftigen Schuß Rührung: bei der ergreifenden Lesung der Sterbeszene Winnetous mit Vortrag des im Buch erwähnten und hier so wunderbar traurig gesungenem original Karl May-Ave Maria wurde so manches Tränlein gedrückt.
Fazit: Das Lesefestival hat den Zuhörern wieder sehr gefallen. Auch den Kleinen, wie die Reaktion eines Mädchen nach einer Schullesung in der Heckler-Schule beweist (nachzulesen auf www.joseph-heckler-schule.de): „Ich war so traurig, als alles zu Ende war. Diesen besonderen Tag werde ich nie in meinem Leben vergessen.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Jeanette Giese, Projektleitern des Lesefestivals in Bensheim im „Leseland Hessen“
Ansprechpartner für das Lesefestival Bensheim
Berthold Mäurer und Jeanette Giese
Am Wambolter Hof 2
64625 Bensheim
Tel.: 06251-177811
Fax : 06251-177821
Berthold.Maeurer(at)bensheim(dot)de
























