Arno Rink - Malerisches Pas de deux
Vernissage Einladung zum Download (Kopie)
Die Ausstellung widmet sich dem weiblichen Akt im Werk von Arno Rink – einem der wichtigsten Vertreter und prägenden Mitgestalter der Leipziger Schule sowie Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule. Der 1940 in Thüringen geborene Maler lehrte über Jahrzehnte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und prägte mit seiner Kunst und seiner Lehre eine ganze Generation bedeutender Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum seines Werkes steht der weibliche Körper als Projektionsfläche für Sinnlichkeit, Mythologie, Erinnerung und psychologische Spannung. Rinks Figuren sind keine idealisierten Schönheitsbilder. Sie entstehen aus dem Prozess der Malerei selbst – zwischen Farbe, Körper und Emotion. Geschult an den großen Traditionen europäischer Kunst entwickelte Arno Rink eine unverwechselbare Bildsprache, in der Erotik, Verletzlichkeit und innere Unruhe gleichermaßen sichtbar werden. Seine Werke verbinden meisterhafte Figuration mit einer offenen, atmosphärischen Bildwelt, die sich eindeutigen Erzählungen entzieht. So entfalten die Gemälde eine unmittelbare sinnliche Präsenz und zeigen die Malerei als lebendigen, körperlichen Prozess.
Abbildungsnachweis: Arno Rink, Judith, 2010, 180×100cm, Öl auf Leinwand Foto: Michael Ehritt, Leipzig © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

