Stadtkultur Bensheim: Stadtkultur Bensheim
Parktheater
Parktheater Bensheim

1984

 

 

Montag, 28. Oktober 2019, 20.00 Uhr
1984

Schauspiel nach dem Roman von George Orwell

Dramatisierung: Alan Lyddiard

Regie: Johannes Pfeifer

Bühnenbild: Steven Koop

Mit:
Jacques Breuer, Isabel Kott, Christian Buse
a.gon Theater München

Dauer: 2:30 Stunden, inkl. Pause

„Im Staat Ozeanien: Die allmächtige Einheitspartei überwacht alles und jeden rund um die Uhr. Überall hat der große Bruder seine Augen und Ohren – zum Wohle und zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung versichert. Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“. Er verfälscht die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Bewohner Ozeaniens selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. In Winston aber gärt es. Er kann sich der totalitären Herrschaft nicht länger kritiklos beugen und begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er denkt selbständig und führt heimlich Tagebuch. Winston verliebt sich in seine Kollegin Julia, und beide beschließen, Kontakt zum Widerstand im Untergrund aufzunehmen. Doch die Gedankenpolizei hat sie bereits im Visier…

George Orwell schrieb den Roman 1984 anno 1948. Die gedrehte Jahreszahl gab dem rasch weltberühmt gewordenen Buch den Titel. 1948 schien es ein Blick in eine sehr weit entfernte Zukunft. Auch im realen Jahr 1984 bestand noch nicht viel Grund zur Sorge, Orwell könnte recht gehabt haben. 35 Jahre später haben wir nun allerdings um so mehr Anlass zur Sorge: Orwells Vision von der totalen Überwachung hat erschreckende Aktualität gewonnen. Man stelle sich nur vor, eine Diktatur übernähme die Kontrolle über unsere im Internet gesammelten Daten und könnte nach Belieben Persönlichkeitsprofile erstellen…“

Weitere Infos: www.agon.de

Tickets (ab 9. Oktober 2019 erhältlich):

in Bensheim:
. Tourist-Info der Stadt Bensheim, Hauptstr. 39 (Alte Faktorei), Tel.: 06251/5826314
. Musik Box (im Kaufhaus Ganz), Tel.: 06251/610540
. Bergsträßer Anzeiger, Pressehaus am Ritterplatz, Rodensteinstr. 6, Tel.: 06251/100816
. Musikgarage, Bahnhofstr. 24, Tel.: 06251/680352

überregional:
bei allen Geschäftsstellen des Mannheimer Morgen sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickethotline: 0180 6050400 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus allen Mobilfunknetzen. Die Hotline ist Mo. - Fr. von 8.30 - 19.30 Uhr, Sa. von 10 - 15 Uhr erreichbar.

Internetverkauf und print@home-tickets: www.stadtkultur-bensheim.de (in Zusammenarbeit mit ADticket)

Don Carlos

Montag, 18. November 2019, 20.00 Uhr

Don Carlos

Drama von Friedrich von Schiller

Regie: Jens Heuwinkel

Ausstattung: Agnes Treplin

Mit: Frank Voß, Felix Bold, Carl Bruchhäuser, Heiko Haynert, Mona Mucke Karl-Heinz Dickmann, Isa Weiß, Walter Ullrich, Regina Tempel

Landesbühne Rheinland-Pfalz / Schosstheater Neuwied

Dauer: 2:30 Stunden, inkl. Pause

 

„Geben Sie Gedankenfreiheit, Sir“ 

„Das Stück der Stunde! Schillers großes Drama ‚Don Carlos‘ gehört definitiv zu den 10 besten Stücken der Weltliteratur.

Polit-Thriller und psychologisches Familiendrama zugleich.

Eine Geschichte über unerfüllte Liebe, Sehnsüchte und verbotene Träume, und gleichzeitig über einen Überwachungsstaat, Misstrauen und Verrat zur Zeit blutiger Glaubenskriege. Über Intrigen und Machthunger in Kirche und Militär, eine erkaltete Ehe und nicht zuletzt ein großes Vater-Sohn-Drama.

Schillers Plädoyer für Toleranz, Selbstbestimmung und Freiheit ist dabei heute unglaublich modern und aktuell. Denn obwohl Jede und Jeder immer und in jeder Zeit über Gedankenfreiheit verfügt, setzt sich Schiller und sein Marquis Posa vehement für die Freiheit ein, die Gedanken individuell äußern und radikal leben zu können.

Eine, im heutigen politischen und religiösen Weltgeschehen hochaktuelle, explosive Forderung.“

Infos: www.schlosstheater-neuwied.de

Tickets (ab 9. Oktober 2019 erhältlich):

in Bensheim:
. Tourist-Info der Stadt Bensheim, Hauptstr. 39 (Alte Faktorei), Tel.: 06251/5826314
. Musik Box (im Kaufhaus Ganz), Tel.: 06251/610540
. Bergsträßer Anzeiger, Pressehaus am Ritterplatz, Rodensteinstr. 6, Tel.: 06251/100816
. Musikgarage, Bahnhofstr. 24, Tel.: 06251/680352

überregional:
bei allen Geschäftsstellen des Mannheimer Morgen sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickethotline: 0180 6050400 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus allen Mobilfunknetzen. Die Hotline ist Mo. - Fr. von 8.30 - 19.30 Uhr, Sa. von 10 - 15 Uhr erreichbar.

Internetverkauf und print@home-tickets: www.stadtkultur-bensheim.de (in Zusammenarbeit mit ADticket)

 

 

Transit

© Markus Maria Jansen/LTT

Donnerstag, 5. Dezember 2019 - 20.00 Uhr

Transit

Schauspiel nach dem Roman von Anna Seghers

Regie: Akillas Karazissis

Mit dem Ensemble des Landestheaters

Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen

Dauer: 2:30 Stunden, inkl. Pause

 

"Die Hauptsache ist, er hat ein Visum."

„Während des Zweiten Weltkrieges ist Marseille der letzte „freie“ Überseehafen und damit die letzte Chance für wartende Flüchtlinge. Es sind vorwiegend Deutsche, die dem wahnsinnigen Treiben der NS-Diktatur den Rücken kehren: Juden, aber auch Regimekritiker und Künstler. Entweder hier oder nirgends. Aber sie müssen warten – auf Aufenthaltsgenehmigungen, einen Schiffsfahrschein, einen neuen Pass, ein Transit-Visum. Und so drücken sie sich auf den Fluren der Konsulate herum voller Hoffnung auf ein Schiff, das sie aus dem brennenden Europa wegbringt: Der Kapellmeister auf dem Weg nach Caracas, die Schriftstellerin auf der Flucht vor sich selbst, der Arzt und der Ich-Erzähler, der sich das Visum eines verstorbenen Schriftstellers angeeignet hat und an dessen Stelle reisen will. Wäre da nicht Marie, die Frau des Toten ...

In „Transit“ sind es vor allem Deutsche, die sich auf der Flucht befinden – wie die Autorin Anna Seghers (1900 - 1983), die selbst 1941 über Marseille nach Mexiko floh. Der Roman erschien 1944 zunächst nur in englischer und spanischer Sprache und wirft Fragen auf, die heute noch aktuell sind: Was heißt es, sein Land verlassen zu müssen und auf der Flucht zu sein? Was macht eine menschliche Existenz aus? Und was ist ein Papier wie ein Visum wert ohne ein wahres Ziel?“

Infos: www.landestheater-tuebingen.de

Tickets (ab 9. Oktober 2019 erhältlich):

in Bensheim:
. Tourist-Info der Stadt Bensheim, Hauptstr. 39 (Alte Faktorei), Tel.: 06251/5826314
. Musik Box (im Kaufhaus Ganz), Tel.: 06251/610540
. Bergsträßer Anzeiger, Pressehaus am Ritterplatz, Rodensteinstr. 6, Tel.: 06251/100816
. Musikgarage, Bahnhofstr. 24, Tel.: 06251/680352

überregional:
bei allen Geschäftsstellen des Mannheimer Morgen sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickethotline: 0180 6050400 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus allen Mobilfunknetzen. Die Hotline ist Mo. - Fr. von 8.30 - 19.30 Uhr, Sa. von 10 - 15 Uhr erreichbar.

Internetverkauf und print@home-tickets: www.stadtkultur-bensheim.de (in Zusammenarbeit mit ADticket)

 

 

 

Die Räuber

© Gerrit Wittenberg /Neues Globe Theater

Dienstag, 21. Januar 2020 - 20.00 Uhr

Die Räuber

Schauspiel von Friedrich von Schiller

Regie: Andreas Erfurt

Ausstattung: Ulrike Eisenreich

Mit: Sebastian Bischoff, Saro Emirze, Rike Joeinig, Kai Frederic Schrickel, Urs Stämpfli/Andreas Erfurth und Petra Wolf.

Neues Globe Theater

Dauer: 2:30 Stunden, inkl. Pause
 

„Karl und Franz Moor sind Brüder. Franz, der jüngere, hasst Karl.

Er neidet ihm das Erbe, das dem Erstgeborenen zusteht, neidet ihm seine Braut Amalia, die Liebe des Vaters, die alles verzeiht, auch, dass Karl in seinem Studienort über die Stränge schlägt. Franz, der alles entbehrt, will Herr sein. Das „Böse“ zu wollen, heißt sich Karls Welt gewaltsam anzueignen. Und es gelingt ihm, das Band zwischen dem Vater und Karl zu zerschneiden. Der alte Moor droht darüber zu sterben – Karl wird zum Räuber, zum Gesetzlosen. Mit aller Kraft will er diejenigen bekämpfen, die ihn willkürlich und voller Kälte schutzlos gemacht haben.

Neben dem persönlichen Konflikt, der enttäuschten Liebe zwischen dem Vater und den Söhnen, zwischen Franz und Amalia, gibt es noch einen politischen Aspekt im Stück: Karl kehrt seiner bürgerlichen Welt den Rücken und zieht in einen Krieg gegen das Establishment, er radikalisiert sich, wird zum „Terroristen“. Franz etabliert auf seine eigene Art ebenfalls den Terror zum Herrschaftsprinzip, wendet sich radikal von Innen gegen das System, in dem er lebt. Wir erleben Outlaws, die, bis in die letzte Konsequenz hinein, alles um sich herum in ihren eigenen Abgrund ziehen und selbst verglühen.Zentrales Motiv der Figuren ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, und Ihr Verhältnis zu Gerechtigkeit, Gesetz, Moral und persönlicher Freiheit.

Das Neue Globe Theater widmet sich nach „Der gute Mensch von Sezuan“ einem weiteren deutschen Klassiker, schlägt mit Schiller eine Brücke zwischen Shakespeare und Brecht und zeigt, wie sich Sturm und Drang mit epischer Dramaturgie und dem Prinzip Globe, der Spielweise Shakespeares, vereinen lässt.“

www.neuesglobetheater.de

Tickets (ab 9. Oktober 2019 erhältlich):

in Bensheim:
. Tourist-Info der Stadt Bensheim, Hauptstr. 39 (Alte Faktorei), Tel.: 06251/5826314
. Musik Box (im Kaufhaus Ganz), Tel.: 06251/610540
. Bergsträßer Anzeiger, Pressehaus am Ritterplatz, Rodensteinstr. 6, Tel.: 06251/100816
. Musikgarage, Bahnhofstr. 24, Tel.: 06251/680352

überregional:
bei allen Geschäftsstellen des Mannheimer Morgen sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Tickethotline: 0180 6050400 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus allen Mobilfunknetzen. Die Hotline ist Mo. - Fr. von 8.30 - 19.30 Uhr, Sa. von 10 - 15 Uhr erreichbar.

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Tod eines Handlungsreisenden

© Tom Philippi

Donnerstag, 13. Februar 2020 - 20.00 Uhr

Tod eines Handlungsreisenden

Drama von Arthur Miller

Regie: Harald Demmer

Ausstattung:  Oliver Kostecks

Kostüme: Monika Seidl

Mit: Helmut Zierl (in der Titelrolle), Patricia Schäfer, Julian Härtner, Jean Paul Baeck, Martin Molitor, Maximilian Wrede, Frank Voß und Susanne Theil

Euro-Studo Landgraf

Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus 

Dauer: 2:30 Stunden, inkl. Pause

 

„Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhnen Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum Amerikanischen Traum offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht… 

Arthur Miller über die Uraufführung seines Stücks;

»Wie bei manchen späteren Vorstellungen gab es bei der ersten Aufführung nach dem Schlussvorhang keinen Applaus. Als der Vorhang fiel, standen einige auf, zogen ihre Mäntel an und setzten sich wieder, andere, besonders Männer, saßen vorgebeugt und vergruben das Gesicht in den Händen, andere weinten unverhohlen. Eine Ewigkeit schien zu vergehen, ehe jemand daran dachte zu applaudieren, und dann hörte der Beifall nicht mehr auf.«

Infos: www.landgraf.de

Tickets (ab 9. Oktober 2019 erhältlich):

in Bensheim:
. Tourist-Info der Stadt Bensheim, Hauptstr. 39 (Alte Faktorei), Tel.: 06251/5826314
. Musik Box (im Kaufhaus Ganz), Tel.: 06251/610540
. Bergsträßer Anzeiger, Pressehaus am Ritterplatz, Rodensteinstr. 6, Tel.: 06251/100816
. Musikgarage, Bahnhofstr. 24, Tel.: 06251/680352

überregional:
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Tickethotline: 0180 6050400 (0,20 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus allen Mobilfunknetzen. Die Hotline ist Mo. - Fr. von 8.30 - 19.30 Uhr, Sa. von 10 - 15 Uhr erreichbar.

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