Stadtkultur Bensheim: Stadtkultur Bensheim
Stadtkultur Bensheim
Stadtkultur Bensheim

Save the Date - Das Jahresprogramm 2019 ist da!

28. November 2018 - 04. Januar 2019, 13:00 Uhr

Veranstalter: Museum Bensheim
Veranstaltungsort: Museum Bensheim

Mit einem abwechslungsreichen Programm geht das Museum der Stadt Bensheim ins neue Jahr.

HIER können Sie die Printversion herunterladen!

Es ist das zweite Jahr nach der Gründung des Kunstarchivs Bergstraße und dementsprechend umfangreicher ist auch das Programm, das jetzt erschienen ist. Übers Jahr wird es nicht nur interessante Ausstellungen, sondern auch eine Vielzahl an Vorträgen des Kunstarchivs mit hochkarätigen Referenten aus dem Kultur- und Kunstbereich sowie aus dem archäologischen Bereich geben.

Das Ausstellungsprogramm im Museum startet im Februar mit Aquarellen des in Bensheim bekannten Malers Herbert Haydins unter dem Tutel "Unterwegs mit Farbe und Pinsel". Vom 03. Februar bis 03. März werden im Ausstellungsraum des Museums Stadtansichten, Lanschaftsmalereien sowie Blumenmotive und Portraits gezeigt.

Ab dem 10. März bis zum 14. April werden Aquarelle und Ölbilder - Portraits, Sillleben und Lanschaften - aus dem Werk von Bruno  Müller-Linow gezeigt.  Er gilt als einer der wichtigsten vertreter des expressiven Realismus.

Am 19. Mai um 11:30 Uhr werden mit der Ausstellung "Leo Grewenig und die neue Gruppe Saar" anlässlich des 100jährigen Bauhausjubiläums sowohl die neuen Ausstellungsräume, die künftig als "Forum" bezeichnet werden, als auch der internationale Museumstag im Museum Bensheim eröffnet.

Das Museum Bensheim nimmt das Bauhaus-Jubiläum zum Anlass, eine im Jahr 2017 erhaltene Schenkung von 24 Arbeiten auf Papier Leo Grewenigs erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Ausstellung wird ergänzt durch Werke der wichtigsten Vertreter der „neuen gruppe saar“, u. a. von Boris Kleint, Monika von Boch, August Clüsserath, Jo Enzweiler und Oskar Holweck.

Anlässlich des 70. Todestages von Paul Kleinschmidt werden in einer Ausstellung im Museum Bensheim vom 15. September bis zum 20. Oktober rund dreißig noch nie gezeigte und überzeugend ausdrucksstarke Tusche- und Bleistiftzeichnungen vorgestellt, die fast alle in seinen letzten Lebensjahren in Bensheim entstanden sind.

Nach der erfolgreichen Kooperation mit der Galerie Thomas Fuchs aus Stuttgart im vergangen Jahr, werden wieder im Rahmen einer Gemeinschaftsproduktion die Arbeiten des bekannten Hamburger Malers Jochen Hein ausgestellt. Seine Gemälde faszinieren die Besucher in Museen,Kunstvereinen und Galerien im In- und Ausland. Anders als der Anschein nahelegt handelt es sich bei Heins Arbeiten nicht um Fotografie, sondern um Malerei. Über Jahrzehnte entwickelte er eigene Techniken, um in Kombination von plastischen Untergründen und Lasuren flüssiger Acrylfarbe seine Werke Schicht für
Schicht aufzubauen.

In Kooperation mit der Berliner Galerie Kornfeld zeigt das Museum Bensheim ein Highlight - eine Videoprojektion, eine Lichtinstallation und eine Reihe von Photogrammen von Jan Tichy, Kunst- und Fotografieprofessor in Chicago, verdanken sich der intensiven Beschäftigung mit den Ideen des
Bauhaus und sind durch Leben und Werk von László Moholy-Nagy und Lucia Moholy angeregt. Jan Tichy eröffnet mit seinen Installationen das Bauhausjahr 2019 an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin und wird in Bensheim vom 15. November bis 12. Januar 2020 ausstellen!

Auch im kommenden Jahr wird es anlässlich des Pogrom-Gedenktages am 9. November wieder eine Ausstellung in Kooperation mit dem Auerbacher Synagogenverein geben.

In Kooperation mit der Felsbergakademie wurde das die Vortragsreihe des Kunstarchivs entwickelt.

So freuen wir uns am 12. Februar um 19 Uhr Frau Dr. Inge Herold, stellvertretende Direktorin an der Kunsthalle Mannheim, mit einem Vortrag über die "Neue Kunstahlle Mannheim" begrüßen zu dürfen.

Am 14. März um 19 Uhr wird Dr. Andrea Zeeb-Lanz von der Generaldirektion kulturelles Erbe Rheinland Pfalz das aufregende Kapitel der steinzeitlichen Toten von Herxheim beleuchten.

Am 4. April um 19 Uhr berichtet Frau Dr. Eva Atlan vom Jüdischen Museum Frankfurt über die spannende Biografie der jüdischen Expressionistin Erna Pinner, deren Arbeiten auch in der Sammlung des Kunstarchivs vertreten sind.

Nach der Sommerpausegeht es mit einem Vortrag über die aktuellen archäologischen Grabungen in Südhessen durch den Gebietsreferenten der Hessen Archäologie Dr. Thomas Becker weiter.

Dem folgen am 14. November die Museumsleiterin von Bad Homburg Dr. Ursula Grzechcna-Mohr, die den Kulturalltag in Bad Homburg am Beispiel Jean Edmund Gogel (1840-1901) skizzieren wurd und am 28. November endet die Vortragssreihe mit einem Ausblick in die digitale Museumswelt durch Dr. Eva Bambach mit dem Bericht über "Kultur to go! Museen in der virtuellen Welt".

Das Programm liegt in gedruckter Form ab sofort in der Tourist Information, im Museum und in ausgewählten Geschäften aus oder unter HIER DOWNLOAD